Potsdam 26. - 27.10.2002

TCM Spitzenleistungen
1.Performance-Modelling

 

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Workshop    26.-27. Oktober 2002

Dr. G. Gunia : TCM – Spitzenleistungen

Peak Performance Academy in Potsdam

 

 

Erster Performance-Modeling-Workshop für TCM in Deutschland

mit Dr. Günter Gunia und Dr. Achim Kürten, TCM-Abteilung, St. Hedwigs Kliniken, Berlin

Leitung Prof. Beckmann, Inst. für Sportwissenschaft / Motivationspsychologie, Uni Potsdam

Durchführung Robert A. Klaus, Ulrich Götzen

 

 

für Ärztinnen, Ärzte und in TCM Fortgeschrittene
Intensivseminar mit dem Schwerpunkt : Modellieren von Spitzenleistungen

Wie erwartet füllt sich dieser außergewöhnliche Workshop sehr schnell. Der größere Teil der 21 Plätze dieses Spezialtrainings ist bereits reserviert. Kommen Sie dazu –  die bis zum 02. Oktober 2002 eingehenden Reservierungen werden nach der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

 

 

Inhalt:    TCM und Verhaltensmodellierung

Unsere Verhaltensweisen – auch am Patienten – werden von einer Anzahl von Abläufen,

Gewohnheiten, Strategien und Mustern bestimmt, derer wir uns zumeist nicht bewusst sind.

 

Sie bilden die inneren Leistungsstrategien , die all unser Tun gründlichst beeinflussen

besonders aus Spitzenleistungen im Sport. Bei näherer Betrachtung erscheinen manchen Beobachtern diese Verhaltensweisen von außen eher zufällig und schwer einzuordnen.

 

Doch mit ein wenig Distanz ( real und im übertragenen Sinn ), kann man bei gezieltem Hinschauen und Hinhören ein klares, sich wiederholendes Muster entdecken und sichtbares und hörbares Mikroverhalten entziffern. Beispiele für solche Muster finden wir für die Art, wie wir lernen, uns motivieren, entscheiden, Entscheidungen konsequent durchführen, Probleme lösen.

 

Ziel :

Um mehr Praktiker an Spitzenleistungen in TCM heranzuführen, ist es Prof. Beckmann gelungen, ein interdisziplinäres Team zusammenzuführen : Dr. Günter Gunia, der

für seine außergewöhnlichen Erfolge am Patienten und seine einmalige Art anerkannt ist, sein

Know-How in Seminaren und Workshops weiterzugeben – Dr. Achim Kürten, bietet sein Modell dafür, wie man in außergewöhnlich kurzer Zeit die Ergebnisse seines Lehrers erreicht - und Robert A. Klaus, der z. Zt. weltweit vielleicht Fortgeschrittenste im Bereich der Verhaltensmodellierung. Gemeinsam werden sie mit den TeilnehmerInnen einen Lernprozess in Gang setzen, der weit über das hinausgeht, was Sie bisher kennen.

 

 

 

Der Workshop im Einzelnen

 

 

Der Workshop wird eine anschauliche Darstellung der Verhaltensmodellierung an zwei exzellenten TCM-Spezialisten und TCM-Lehrern, die selbst als Modell dienen.

 

Die zwei Tage beinhalten :

-     Eine Einführung in NLP und Modeling

-     Die Herausarbeitung von Makro- und Mikro-Strategien der TCM-Spezialisten

-       Einfache Demonstrationen und vorbereitende praktische Übungsabschnitte, so dass die TeilnehmerInnen in der Lage sind, dem Modellierungsprozess der       beiden Modelle Schritt für Schritt zu folgen

-     Die Verhaltensmodelle von Dr. G. Gunia und Dr. A. Kürten

-     Eine umfassende Erörterung der Möglichkeiten, wie das Herausarbeiten von       Strategien und der Umgang  MODELING erlernt und genutzt werden kann.

Der Workshop wird zweisprachig sein, englisch / deutsch.

 

 

Wann?                        Samstag, 26.- Sonntag 27. Oktober 2002
Seminarzeiten : Sa. 10.00-13.00, 14.00-17.00; So. bis 16.00 Uhr

Wo?                            Inselhotel Hermannswerder ( www.inselhotel-potsdam.de )

                                    Für die Übernachtung im Hotel wenden Sie sich an 0331-23200

Seminargebühr:         Euro 450.- zuzügl. MWST

Anmeldungen an:       Peak Performance Academy, Prof. Dr. Jürgen Beckmann       

                                    Institut für Sportwissenschaft, Am Neuen Palais 10, D-14469 Potsdam

                                    Ihrer Reservierung fügen Sie bitte einen Verrechnungsscheck bei.

 

 

 

Rückfax an 0331-977-1263

Ja, ich nehme mit ___ Personen an dem o.g. Workshop teil. Die

Anmeldegebühr sende ich per Verrechnungsscheck an o.g. Adresse.

 

Name______________________________________________________________________

Adresse____________________________________________________________________

Datum ________________________Unterschrift__________________________________

 

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peak performance modeling

Wie kann man Spitzenleistungen lehr- und lernbar machen (NLP-Modeling)

von Robert A. Klaus

 

 

Für die Unterstützung von Leistungssteigerungen auf allen Ebenen menschlichen

Verhaltens gibt es jetzt neue Antworten. Bei der Konzentration auf die

Spitzenleistungen erschien das Problem manchmal unüberwindbar.

 

Normalerweise werden diese Probleme auf ungenügende Ausbildung, mangelnde

Eignung oder Motivation zurückgeführt. Jetzt gibt es jedoch neue Wege, die sowohl

Motivation als auch Eignung beeinflussen und somit Leistung und Ergebnisse verbessern.

 

Im Folgenden werden wir von „Eignung“ als innerer Leistungsstrategie

sprechen. Von unserer inneren Leistungsstrategie in bezug auf Lernen und Problemlösen hängt nicht nur ab, wie wir die zur Durchführung einer Aufgabe nötigen Schritte ausführen, sondern auch wie wir planen und uns auf eine Aufgabe vorbereiten.

 

Wenn außergewöhnlich leistungsfähige Menschen berichten, wie sie körperliche, geistige oder psychomotorische Tätigkeiten ausüben, erwähnen sie unweigerlich wichtige Teile ihrer inneren Leistungsstrategie. Diesen Spitzenleistern ist jedoch selten immer alles bewusst was sie tun und die Reihenfolge, in der sie es tun. Es ist ihnen oft selbst nicht klar, woran es liegt, dass sie ständig ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

 

Während einige verhaltensbedingte Leistungskomponenten von außen deutlich zu erkennen sind, bleiben dem Beobachter die subtilen kognitiven und emotionellen Komponenten einer inneren Leistungsstrategie, die zu Spitzenleistungen führen, meist verborgen, was zur Folge hat, dass diese von „Nachahmern“ nicht angewandt werden.

 

Sie werden außer acht gelassen, weil sie unsichtbar oder für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar sind. Bei der Erarbeitung neuer Ausbildungsmethoden wurden Spitzenkräfte beobachtet und die Ergebnisse dieser Beobachtungen in die Ausbildungsmethodik übernommen. Dabei hoffte man, dass man damit andere dazu bringen kann, auf demselben hohen Leistungsniveau zu arbeiten. Das ist gelungen.

 

 

Vorgehensweise

 

Unser Verhalten wird durch eine Reihe von Zyklen, Gewohnheiten, Strategien und

Muster bestimmt, die uns meist nicht bewusst sind.

 

Diese verschiedenen Verhaltensweisen bringen eine innere Leistungsstrategie hervor, die alle Ergebnisse unserer Aktivitäten stark beeinflusst. Bei näherer Betrachtung erscheinen einige dieser Verhaltensweisen chaotisch, zufällig und schwer zu begreifen.

 

Geht man im eigentlichen wie im übertragenen Sinne dagegen etwas auf Abstand, so lässt sich ein eindeutiges und sich wiederholendes Muster erkennen. Wenn wir das Muster entdecken, wird uns klar, dass wir nur zu nahe an der beobachteten Sache dran waren und nicht über das entsprechende Rüstzeug verfügten, um die über das Sehen und Hören erkennbaren Mikroverhaltensweisen ( oft frühzeitig als Intuition bezeichnet ) zu

entziffern, die uns in die Lage versetzt hätten, die bestehenden Wiederholungen zu sehen.

 

Diese Verhaltensmuster spiegeln sich beispielsweise in unserer Art zu lernen, Entscheidungen zu treffen, zu arbeiten und mit anderen umzugehen wieder.

 

Leistungsstarke Menschen haben eine "richtige" Verhaltensstrategie, die es ihnen erlaubt, scheinbar schwierige Aufgaben auf offensichtlich leichte und einfache Weise durchzuführen.

 

Ihre Verhaltensstrategie ermöglicht es ihnen, alle für die wirksame und rationelle Durchführung der Aufgabe nötigen verfügbaren Erkenntnisse zusammenzufassen und sich zunutze zu machen.

 

Die von diesen leistungsstarken Leuten verwendete Strategie zur Erreichung dieses hochkonzentrierten Bewusstseinszustands kann herausgefunden und kopiert werden.

 

Für das Einüben von Hochleistungsverhalten können deshalb die Verhaltens-muster von Leuten dienen, die tatsächlich ausgezeichnete Leistungen erbringen.

 

Die Motivation des Lernenden ist der andere wichtige Leistungsfaktor, der die Qualität des Ergebnisses bestimmt. Es ist nun möglich, die Motivationsstruktur durch ihre Unterelemente, Wertmaßstäbe und Überzeugungen, zu verstehen.

 

Es gibt viele Definitionen für Wertmaßstäbe. Im Zusammenhang mit der Modellbildung kann man die Wertmaßstäbe des kognitiven Bereichs (starke positive Vorstellungen) und des Gefühlsbereichs (starke positive Gefühle) untersuchen.

 

Zum Beispiel:               Entscheidungen ( was tue ich als nächstes...) werden durch die Wechselwirkung zwischen den Wertmaßstäben des Einzelnen, dem anstehenden Problem und den durch die Lösung entstehenden Anforderungen bestimmt Diese situativen Elemente schließen nach der klassischen Motivationstheorie die Erwartungsaspekte:

Situations-Ergebnis-, Handlungs-Ergebnis- und

Ergebnis-Folgen-Erwartungen mit ein.

 

Bei der Entscheidungsfindung schaffen die kognitiven und emotionellen Aspekte der

Wertmaßstäbe eine Antriebskraft zum Umsetzen der Entscheidung, wenn diese aufgrund der

persönlichen Wertmaßstäbe des Lernenden getroffen wurde. Die Vorstellung, sich auf einem

gewählten Gebiet auszuzeichnen (ein starker positiver Gedanke) zusammen mit der

Erinnerung, wie man sich bei einer Spitzenleistung fühlt (ein starkes positives Gefühl)bilden

die Grundlage für die Motivation, auf dem gewählten Gebiet Hervorragendes zu leisten.

 

In einem hierarchischen Rahmen können Wertvorstellungen im Hinblick auf eine bestimmte Leistung festgestellt werden. Dadurch erhalten wir Erkenntnisse über die Antriebskraft, die den Spitzenleister motiviert.

 

Diese Erkenntnisse können sichtbar gemacht und an andere weitergegeben werden und zwar durch eine Disziplin, die wir Verhaltensmodellierung nennen. Verhaltensmodellierung ist ein nützliches Instrument für die Erarbeitung nicht nur von Ausbildungsmethoden.

 

Wenn man sich dieses neue Verständnis einer ausgezeichneten menschlichen Leistung zunutze macht, kann man die Variablen der Motivation und der inneren Leistungsstrategie in der Ausbildungssituation genau strukturieren und strategisch einsetzen.

Ziele

 

Beim Einsatz einer Reihe von neu entwickelten und erprobten Techniken kann die Verhaltensmodellierung die versteckten Komponenten der Motivation und die innere Leistungsstrategie deutlich machen, um so Tempo und Effektivität von Ausbildung und Leistung bedeutend zu erhöhen.

 

Verhaltensmodellierung arbeitet mit besonders ausgebildeten Beobachtern/Interviewern, die Spitzenleister bei der Ausübung ihrer Tätigkeit beobachten und dabei ganz spezielle Informationen sammeln.

 

Diese Informationen enthalten auch Angaben über Motivation und über die Wertmaßstäbe und Überzeugungen der Spitzenleister und ihre innere Leistungsstrategie, durch die diese besonderen Leute an die Spitze ihres Fachs gekommen sind.

 

Die Technik erlaubt den Beobachtern, Informationen zu bekommen, die ihnen die Entschlüsselung des Mikro-Verhaltens der Betreffenden ermöglichen, von dem man bisher annahm, dass es nichts zu bedeuten habe.

 

Die Verhaltensmodellierung  bietet ein zuverlässiges Hilfsmittel, um die motivierenden und inneren Leistungsstrategien von Leuten mit Spitzenleistungen zu entdecken, zu entschlüsseln, zu bewahren, darzustellen und weiterzugeben.

 

Es wurden mehrere Experimente zur Bestätigung dieser Technik durchgeführt.

(Beispiele und Referenzen auf Anfrage.)

 

Schließlich entstehen im Rahmen der Verhaltensmodellierung noch zwei Nebenprodukte:

 

- Zusätzliche Kriterien für die Auswahl von Mitarbeitern und

- ein neuer Gesichtspunkt der Steigerung menschlicher Leistungsfähigkeit.

 

Diese Nebenprodukte erhält man durch ein besseres Verständnis der

Spitzenleistungsstruktur und der Beziehung zwischen dem Handelnden und dem Empfänger der Leistung, hier: Arzt – Patient, Mitarbeiter – Unternehmen, Anbieter – Kunde etc etc.

 

Dieses Verständnis kann bei der Auswahl des geeigneten Personals für das entsprechende Ziel eingebracht werden. Mit seiner Hilfe kann also auch ein Team geschaffen werden, in dem das Personal seine Leistungspotentiale voll ausschöpfen kann.


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