Page 1
Institute cf Aeu puncture anti Mexibustion, China
Aeaderny cf Traditional Chinese Medieine
WHO Collaborating Centre for Traditiona: I‘dedieine
China Beijicg International Aeupuneture Training Centre
Bevol':rnäehtigter ccr o. a. Institutionen In Pekirg für Deutschland und die Schweiz:
Andreas Rinnößel, Postfach 141 [Sehiltaehstra Be 63). D—?8?02 Sehramberg. Telefon 07422f21685‚ Fax 0?422l21699
Andreas Rinnößel, Postf. 141 (Schiltachstr. e:n‚ o-rsrcz Schramberg - Büro Deutschland:
per Einschreiben -
Frau Andreas Rinnößel
Bundesministerin für Gesundheit Pof.141 (Schiltachstr. 63)
Ulla Schmidt D-78702 Schramberg
Rochusstr. 1
Tel.: (17422121665
D-53123 Bonn i' Duisdorf Fax: 07422 f 21699
Ihre Nachricht vom Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum
Ril 1’i. Mai 2006
Aus China: Stellungnahmen und Informationen maßgeblicher Institutionen der Akupunktur “+21
Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Akupunktur vom 18.04.2006
Sehr verehrte Frau Bundesministerin Schmidt.
zwischenzeitlich liegt dem BMG die Entscheidung des G-BA hinsichtlich der Aufnahme der
Akupunktur in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zur Verabschiedung vor.
Für den G-BA scheint die GerAc-Studie bei seiner Entscheidung für die Akupunktur eine sehr
bedeutende Grundlage dargestellt zu haben. Am 18.04.2006 gegen 8.30 Uhr gab ich wichtige
schriftliche Stellungnahmen und Informationen aus China bei der Geschäftsstelle des G-BA in
Siegburg dazu ab (siehe Anhänge). Die Unterlagen, die an Herrn Dr. Hess, den Vorsitzenden des G-
BA adressiert waren. hatte ich am 16.04.2008 in Peking entgegengenommen. Eine Anlage dazu
wurde Herrn Dr. Hess per Fax nachgereicht.
Die Stellungnahmen und Informationen wurden von höchst kompetenten Institutionen der Akupunktur
bzw. Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) in China zur Verfügung gestellt, von Experten die
sowohl über ein akademisches Hochschulstudium der westlichen Medizin, als auch eines der TCM
verfügen. Jahrzehntelange Erfahrung in Forschung und Lehre in Zusammena'rbeit mit der
Weltgesundheitsorganisation (WHO), sind bei den betroffenen Fachbereichen ein zusätzliches und
qualifizierendes Merkmal.
1. Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte der genannten Schriftstücke aus China:
Präambel: Die Experten in China bewerteten bislang nur die GerAc-Studie zur Lumbago.
Die GerAc-Studie vergleicht u.a. Akupunkturen, die an echten Akupunkturpunkten durchgeführt
wurden. mit Scheinekupunkturen. die an Schein (englisch Sham) —Punkten vorgenommen wurden.
Die meisten der sogenannten Schein—Akupunkturpunkte, die im Rahmen der GerAc-Studie zur
Lumbago definiert wurden, sind nach Auffassung von führenden Stellen im Mutterland der
Akupunktur wirksam. Scheinpunkte müssenjedoch definitionsgem'aiß wirkungslos sein.
-2-
Bankverbindung: Volksbank Remseheid [BLZ 340 600 943 Konto—Nr. 26b904 sson

Page 2
Institute cf Acu punctwc and lv'loxibustion, China
Acaderny cf Traditional Chinese iviedicine
WHO Coliaborating Centre for Traditional Mec'icine
China Beijing lnternationa.‘ Acupunecure Training Centre
Bevollmächtigter der o. a. lnstitutioren 'r: Peking für Deutschland und d='c Schweiz:
Andreas Hinnößel, Postfach 141 [Schiltacfnstrafie 631,0—78702 Schramberg, Te:efcn 0?422i216 65, Fax 07422i21699
-2-
Die Scheinpunkte (Lage der Einstichstellen, siehe Gerac Prüfplan v. 12.07.01, Absatz 4.3.3,
Lumbago, siehe Anlage A4) waren in der Gerac-Studie präzise vorgeschrieben. Nach Meinung der
chinesischen Experten war die Wahl dieser Punkte jedoch fehlerhaft, da von den meisten dieser
.,Scheinpunkte“ eine Wirkung zu erwarten ist (siehe Anlage A3).
Nach Meinung der chinesischen Experten stützt sich die Entscheidung des G-BA demzufolge allem
Anschein nach auf unrichtige Grundlagen, die auf einen systemischen Fehler in der GerAc-Studie
zurückzuführen sind.
Darüber hinaus setzte das Design der GerAc-Studie, wie im Prüfplan erläutert, für die teilnehmenden
Ärztinnen und Ärzte eine 140 Stunden umfassende Akupunkturausbildung als Minimum voraus.
Weiterhin wurde in der Studie gefordert, daß die teilnehmenden Ärzte die Punktauswahi auch
aufgrund der Differenzierung der chinesischen Syndrome gemäß der TCM vornehmen sollten.
Nach einhelliger chinesischer Meinung ist man mit einer 140 Stunden umfassenden Akupunktur-
ausbildung nicht dazu in der Lage, die Punkteauswahl - wie oben erwähnt vornehmen zu können.
Insbesondere dann nicht, wenn wie in Deutschland meist üblich im Rahmen einer 140 Stunden-
ausbildung keine klinische Ausbildung am Patienten erfolgte (Anm: Für die richtige Anwendung der
unterschiedlichen Stich- und Stimuiationstechniken ist die klinische Ausbildung am Patienten
ebenfalls von großer Bedeutung).
Die chinesischen Experten äußerten die Auffassung, daß derartige systemische Fehler, die
möglicherweise mit ganz erheblichen Kosten behaftet sind, hätten vermieden werden können, wenn
sie bei der Planung des Studiendesigns konsultiert bzw. eventuell mit eingebunden worden wären.
2. „Qualitätssicherung“ für die Akupunktur im Rahmen der Entscheidung des G-BA:
Die vom G-BA für die Akupunktur anerkannten zwei Indikationen sind Rückenschmerzen und
Gonarthrose (Knieschmerzen). Folgende akupunkturfremden Fort- bzw. Weiterbildungen werden in
Form von zusätzlichen 160 Stunden zur Qualitätssicherung der Akupunktur vom G-BA gefordert:
A. 80 Stunden psychosomatische Grundversorgung, sowie
B. 80 Stunden Schmerztherapie, interdisziplinäre Kurse
(siehe auch Anlage D1-D2, ä2 Qualitätssicherung, Seite 2, 2. u. 3.).
Diese zusätzlichen 160 akupunkturfremden Stunden entsprechen nahezu der vorgeschriebenen,
reinen „Akupunkturausbildungszeit“, die 200 Stunden umfaßt. Zusammen ergibt dies 360 Stunden,
die wie folgt gegliedert sind: 1. Akupunktur, 120 Std. Theorie mit praktischen Übungen, plus 20 Std.
Fallsemiare, plus 60 Std. Patientenbehandlungen sowie 2., zuzüglich der genannten 160 Std. A + B.)
in wieweit 80 Stunden psychosomatische Grundversorgung und 80 Stunden Schmerztherapie die
Qualität der Akupunktur (-therapieerfolge) sichern oder verbessern können, und letztlich dazu
beitragen eine kompetente, effiziente und damit auch kostengünstige Akupunkturbehandlung
vornehmen zu können, bleibt zu prüfen.
-3-
Bankverbindung: Volksbank Bernscheid [BLZ 340 600 94] Konto—Nr. 200 804 860

Page 3
Institute of Acupu nctsre and Moxibustion. China
Acaderny ofTraditional Chinese Medieine
WHO Coilaborating Centre forfraditional Medieine
China Bea'jing I:‘ternational Acupunctum Training Centre
Bevollmächtigter der o. s. Institutionen in Peking für Deutschland und die Senweiz:
Ancreas Rinnüßel, Postfach i4i {Sehiltaehstraße E33]l D—78702 Sehrambergr Telefon 07422l21665, Fax 07422_l21699
-3-
Die beiden genannten Erkrankungen werden von jeher mit einer Vielzahl anderer Therapien
Neuraltherapie‚ Injektionstherapie, Physiotherapie, Elektro— und Wärmetherapie, Chirotherapie,
Osteopathie, um nur einige zu nennen - behandelt. Für keine dieser Therapien werden für die
Abrechenbarkeit der Leistungen mit den gesetzlichen Kassen Kurse in psychosomatischer
Grundversorgung und interdisziplinärer Schmerztherapie zur Qualitätssicherung gefordert, so der
augenblickliche Kenntnisstand.
Inwieweit hier eine Ungleichbehandlung zu Lasten der Akupunktur vorliegt, sofern die aktuelle
Entscheidung des G-BA übernommen werden sollte. bleibt zu prüfen.
Für eine endgültige Gestaltung inhaltlicher Anforderungen zur Akupunktur bieten die genannten
Chinesischen Institutionen und Experten gerne ihren Rat an.
Durch mißverständiiche Mitteilungen zur GerAc-Studie und derer Ergebnisse über die Medien wurde
in der Öffentlichkeit der Eindruck enneckt, daß es für die Wirkung der Akupunktur keine Rolle spiele.
wohin gestochen würde.
Unvoreingenomrnene Betrachter gewinnen dadurch den Eindruck, daß eine kompetente
Akupunkturausbildung durch geeignete klinische institutionen nicht notwendig ist. Möglichenneise
erscheint dadurch auch das etablierte akademische Studiensystem im Mutterland der Akupunktur
und das Engagement der WHO fragwürdig. Dies bedauern wir sehr.
Bitte erlauben Sie mir abschließend die Frage, ob bei der diesjährigen Generalversammlung der
WHO in Genf wieder eine Delegation des Bundesministeriums für Gesundheit präsent sein wird.
Vertreter der WFAS sind, wie ich selbst, nach atier Voraussicht dort ebenfalls anwesend.
Sofern es der Terminkalender der Gesandten des BMG erlaubt, würden wir uns sehr freuen, wenn
sich in Genf eine Gelegenheit ergäbe, einen kurzen Informationsaustausch zu den angesprochenen
Themen duräägführen. In Erwartung Ihrer Rückantwort verbleibe ich mit
mtttfreundliche Gruß
Andreas Rinnößel
(Deutscher Vertreter des Institute cf Acupuncture and Moxibustion,
China Academy ot Chinese Medical Sciences‚
WHO Collaborating Centre for Traditional Medicine.
China Beijing International Acupuncture Training Centre)
Anlagen (16 Seiten}:
A1 A3: Stellungnahme Institute of Acupuncture artd Moxibustion (s.u.1).A4: GerAc Prüfplan. B1 B2: 2 Statusbestäti-
gungen: Bi, der WHO und B2, der State Administration 0f Traditional Chinese Medicine, P.R. China fürl. C’l 05:
Stellungnahme WFAS (auf). D1 D2: Beschluß G—BA, hier: Qualitätssicherung Akupunktur
1‘ Forschungs- und Ausbildungseinrichtung in China: Institute 0f Acupuncture anti Moxibustion, China Academy of Chinese Medical
Sciences“, WHO Collaborating Centre for Traditional Medlcine China Beijing International Aoupuncture Training Centre. Vertreter in
Deutschland: Andreas Rinnößel (* Bezeichnung bis Vor kurzem: China Academy cf Traditonal Chinese Medicine)
2' WFA.S World Federation cf Acupuncture and Moxibustion Societiee‚ WHO-akkreditiert (Rat: WHO Agenda 17.1. i 1015l Session
EB i 101.R2 January 27th 1998) Einziges deutsches Vorstandsmitglied: Dr. Michael Germann, Vorsitzender, ATCA Akupunktur- und
TCM-Gesellschaft in China weitergebildeter Amts e.V.
Bankverbindung: Volksbank Remseheid {BLZ 340 Konto—Nr. 200 904880

Page 4
Institute cf Acupuncture and Moxibustion. China V\‘ Eli! EI l=i-'l E fi}f ‚e’T: |E*fi %]' ä2 iij'{ ä“{ Elf
Acedern}; oi Traditional Chinese Medicine J_ ‘ Ab \
WHO Collaborating Center for Traditionai Medicine ü ä 1 "i'— Zä äq FE_ '25“ E 51 ":‘ HE CF 'u
China Beiiing lnteraationai Acupunciure Training Centre
Herrn
Dr. Rainer Hass
Vorsitzender
Gemeinsamer Bundesausschuss
Auf dem Seidenberg 3a
53721 Siegburg
Anlage A1
Peking, den 14.04.2006
Ergebnisse der Gerac Studie Beschlussfassung des Gemeinsamen
Bundesausschuss {GBA} zur Akupunktul'
Sehr geehrter Herr Vorsitzender Dr. Hass.
der GBA wird in absehbarer Zeit über die Zukunft der Akupunktur entscheiden. Die
gewonnenen Erkenntnisse aus der GerAc Studie sollen dabei eine wichtige Rolle spielen.
Laut GerAc Studie wurden durch die Akupunktur bei einzelnen Krankheitsbildern signifikant
bessere Therapieerfolge erzielt als mit anderen Verfahren der westlichen Medizin.
im Rahmen der Studie sollte ebenfalls die Verum—Akupunktur (echte Akupunktur) mit einer
für die Gerac-Studie entwickelten Sham-Akupunktur (Scheinakupunktur) verglichen werden.
Die Ergebnisse der GerAC Studie informieren darüber. dass bei ausgewählten
Krankheitsbildern zwischen den Resultaten der Vemm-Akupunktur und der Sham-
Akupunktur keine wesentlichen Unterschiede zu erkennen sein sollen.
o Wir erlaubten uns Sham-Akupunkturpunkte der GerAc Studie genauer in
Augenschein zu nehmen. Als Informationsquelle diente der GerAc P rüfplan Lumbago
vom 12.07.2001, Absatz 4.3.1. Durchführung der Sham-Akupunktu r. Unter 4-3.3. sind
die Scheinpunkte mit Lage näher beschrieben.
Nach Überprüfung der einzelnen Scheinpunkte können wir ihnen versichern, dass es bei
einigen der als Scheinpunkte definierten Punkte nicht aussergewöhnlich ist, eine Wirkung
erwarten zu können. Die Begründung finden Sie bitte in der Anlage.
Darüber hinaus vertreten wir im Mutterland der Akupunktur die Auffassung. dass eine 140
Stunden-Ausbildung (a 45 Minuten) nicht genügt um dazu in der Lage zu seinI 2B. mit Hilfe
einer zuveriässigen Differenzierung der Syndrome, stets die richtige Punkteauswahl
vornehmen zu können. Insbesondere dann nicht, wenn eine 140 stündige Ausbildung keine
klinische Ausbildung am Patienten mit einschiiessen sollte. Aufgrund verschiedener
lni‘rastrulduren kann dies ausserhalb Chinas durchaus der Fall sein.
Eine Aussetzung der Entscheidung über die Akupunktur durch den GBA wäre so
lange notwendig, bis neue Forschungserkenntnisse vorliegen, so unsere Meinung
und Empfehlung.
1| Demzufolge schlagen wir die Neuauflage einer angemessenen Akupunkturstudie vor.
Add:blo.iß Beixincang‚D0ngzhimcnnei‚Beijitilg‚IÜOTOO, China . EdttailIcbiatc@publicZ-cast.cn.net
Tclzfiü—Sö-iü-»64OSS%S 01' 00H36—10—84026108 Fax:00—86—10—640t3968

Page 5
Institute cf Acupuncture anti Moxibuslion. China / v._ IIP EI CF E E’E ä"‚f‚ ß‚‘*f €‘l‘ fi}{'» ä fifi
Academy oi Traditional Chinese Medicine ‚üfifliääawgfiEää-{Erz‘3 ‚ü
"'
WHO Ccllaboreting Center for Traditionai Medicins PH ‘
China Beiiing international Acupuncture Training Centre \ iin E Iii.'‚ 54 lä ß l€“i‘ 'Iiii.l:i=l II}
Anlage A2
Das Gesundheitswesen in Deutschland scheint sich in einem Reformprozess zu befinden.
Sofern die Mittel für eine Studienneuauflage in Deutschland knapp werden oder nicht
vorhanden sein sollten, können wir möglicherweise, nach eingehender Abstimmung
verschiedener Voraussetzungen, eine Kostenübernahme bzw. Kostenbeteiligung aus China
in Aussicht stellen-
Ein deutsch f chinesischer Expertenkreis dürfte in jedem Fall empfehlenswert sein, um in
freundlicher Zusammenarbeit weitere Details der GerAc Studie zu beleuchten und ggf. als
Zielsetzung eine Definition für ein mögliches neues Studiendesig gemeinsam zu erarbeiten.
Wir schlagen Ihnen Herrn Andreas Rinhößel als Ihren Verbindungsmann für die deutsch r
chinesische Kommunikation vor. Seit nahezu zwanzig Jahren arbeitet er erfolgreich mit
wichtigen Ebenen des Gesundheitswesen in China zusammen.
Es würde uns sehr freuen. wenn unsere Informationen. Anregungen und Empfehlungen zu
einem intensiven Dialog zwischen Deutschland und China und einer weiteren Vertiefung der
Freundschaft beider Länder führen. Nicht zuletzt im Dienste der Patienten. im Interesse einer
guten medizinischen Versorgung und im Sinne einer kompetenten Verbreitung der
Akupunktur. '
Bitte Senden Sie Ihre an uns gerichtete Korrespondenz an Herrn Rinntlßel, Postfach 141.
D«78713 Schramberg. Er wird alle informatimen unverzüglich nach China weiterleiten.
In Erwartung Ihrer Rückäusserung verbleiben wir
mit freundlichen Grüssen
Prof. Dr. Hu Jinsheng
Institute 01’Acupuncture anti Moxibustion
China Academy of Chinese Medical Sciencee
WHO Collaborating Centre forTraditional Medicine
China Beijing lntematiohnal Acupuncture Training Centre
Nachrichtlich in Deutschland an:
Herr Andreas Rinnößei
Herr Dr. med. Michael Germann‚ Vorsitzender Akupunidur- u. TCM-Geseilschaft in China
weitergebildeter Ärzte. Vorstandsmitglied der WHO-akkreditierten WFAS
Add:No. i3 Beixincang‚Dongzhimsnnei,Befiing,100700, China . E—mail:0biat0@pub1i02.ea5t.cn.nct
TS1190“36"10‘64035765 01' 00—86-10—84926108 Fax100—86-10—64013968

Page 6
nstiiute 01 Acupunntwe am! Moxihustion, China
äcademy M Traditiunat Chinese Medicine
NHO (Sniäanomt1ng Bremer Im Traflitionm Ni€-t1licme
3hina Beijing Intematinnal Acupunclur& Training Cemre
Anlage A3
Conceming about Paragraph 4.3.3. w: gct 12‘111: opinion fi'0m exp2rimced Profß550r
MD. & TCM Dr. Zhou ‘.ümxian fi'mn China Beijing intarnntißnal Amxpuncture
Training Centra. Institute cf Acupunctme und MOXibusfißfl. who srmss:ed mastms why
theSe Sh3111 acu;aoints also have the fimcfinn:
1. Übligatorjß slmw acupuncime: points: 8 mimhes:
4needles 011 both sidßfi, Sam lateral the lateral blasldcr nm'idian bem:n the pelvis
comb am! sub-edgc ofth: 12‘“ fib.
Because III: abeve-meni'iaued paim‘s m dl'Sü an (In: Imv back region, U:C_P um 612
unnsiderßrzi d! fixe I'flti’lli' pninis am! 1‘ISIIi pninß, Ikariäfnm Haag: kauefunflimn.
2. Nun acupumzm poinis at the back:
2 Sütl’:h65r 1 needlz: an bmb SidßS», 5mm lateral Ihr. 111121121] bladdfl meridian in.
height of chest verteb1‘a 743
Hemme 3712 ubnvn-meufianed poiuls man: fiu mrm-by poinl': m 1'.ke blnrd'der meridiun
accordü:g (0 1'CM (Mary, tkerqf'üi‘€ fluy luwe 1&2 fnnction 20 treu! ptu'n in Iacal
arm. '
2 stitches: I needle in ihr: middle of the spinai scapuäae cm both sidcs.
Thosa uboumnlä'onedpoinflr m lila mlj'alscpdints.
3. Sfitchcs a! Ihn: leg -
4 stitches: 'l needle an eswh side nf thighs: Bern Islam! am! 3 um camia] af13L.37.
' Tür: «baue münmdpainß an flh‘!’ mlfufie pm'nts.
Gne needle 011 es.ch sich ofthe lawar lege: Height St38 021 the tibia.
Accarding 190 TCM tkcory, Ihm i: uns muscle regiou 0fs#mrmcla meridian ga m the
spine, l'fmtis why thae aä0*&n:e#:hbnetf pvints km therap#ufid qfi'i:ct
Accotding to the impressibäi of professms who work in nur insütutc, the Genuan
doctnr5 who did this trial haw: not cuough TCM knowic:1gc‚ so thcy wem 1101 gomil
enough to choos: the conect points to du this experiment. lf ihm: an also Chinese
TCM doctors join 1.his trial, ihe msult man bc difiemm. This 1rial just showCd man sich:
of thc possibility 0f acupuncturc tmahnent, hecansc ihr: meridian system is so
pwfuuml am] 4.;umpliasatcd, w: 1.:u.u uhuust: puints. based cm mauy difl‘crcnt
poin%sflection prinniples. The cases in {bis tria1 wer: vc:y if it is possible‚
Chinas: duclurs und (immun ducluzs c.a.n wuris. tugclh-iu‘ 10 dat3ign. 22 IIEW triai in ordcr
10 makc the resuit man: amwate anal represnntativa.
Add1N u. I8 Beixi.ncamg‚ljongzhimenuei‚ßcijing‚lflü?flü, China E—mailtcbiai‘ü@pllhliclaast_cn.net
Tct700—86-‘10-64035'3'65 nr 00-56-10-840261fl8 FaI100-315-19"54Ü13953

Page 7
Anlage A4
WM...
4:3‚4*- Vgrgziij9&ia "für ’di_9; Käm::iu:äikäüw mit diam Patienten iä..-rle.iß=\ferium- und Sham
Grün'piß
-'. Patienten beschreiben fassen ‘WQS sie 'Spüitßälg uhn_a.zu kmanfierßn
- .‚ Keine Süg_gemwiragan„(spürven Sie nicht-schon airia:ßa35emg'?}

Page 8
STATE ADMINISTRATION OF TRADITIONAL CHINESE MEDICINE
PEOPLES REPUBLI|C OF CHINA Aula ge B2
Deeemher 2, 2005
CERTIFICATE
Hertawith ihe State Administrati0fl of Traditienal Chinese Medicine 0f the
People’s Repuhlic of China certifiesl the 0ffieial status 0f the WHO Ceilaberating
(.‘entre for Traditi:;mal Medicine‚ the Institute ef Aeupuneture and Moxibustion
0f China Academy of Traditional Chinese Medicine, China Beijing International
Aeupuneture Training Centre.
The Institute nf Aeupunetnre and Moxihustion, China Acndemy 01‘
Traditienal Chinese Medieine is ai‘filiated t0 the Statt: Administrnti1m 01°
Traditienal Chinese Medicine cf Peßple’s Republic nf China. Thß Institute of
Aeupuneture Ekl'ld Mnxihustion, undertake the tasks such as scientifie researeh,
medical treatment‚ medieal teaehing anti training in aeupuneture anti
muxibuslien in China anti in fnreign eountries given hy the Ministry ef Ilealth,
the Statt: Educatinn Cnmmissien and the Statt: Administration nf Traditienal
l Chinese Metiicinc of People’s Republie ef China.
The Institute 0i‘ Acupunctura anti Moxihustiun has been designated as a
WH(J (Itillaborating Centre fer Traditional Medicine sinee 1983. The terms 0f
referenee 0i' the Centre are:
(l) T0 earry eilt experimental anti elinical researeh t0 validate the safety
anti efficacy of aeupuncture, partieularly in cardiovastnlar diseases,
digestive system diseases and pain syndrome;
(2) T0 study the prineiples m“ aeupuncture analgcsia am] ways f0r
impreving nnalgesic effect;
F11 E :li;fi üF-HIZ_E[ äfli?ä 21 3% . N0. 13 Baijiazhuanä Dongli Chaoyang District Beijing China
üli’äTal: 010—65923571 65911269 65930536 F‘{#HF&1C= 010—65911268 tß12i:äEi2m 00de=100026

Page 9
STATE ADMINISTRATION OF TRADITIONAL CHINESE MEDICINE
PEOPLES REPUBLIC_OF CHINA
Anlage 32
(3) T0 study the esscnce of meridians und rclated theuries m“ meridians
Elltd zang-fu organs;
(4) T0 promof:c the utilizatinn 0f standarcl aCHpUnciure nnmenclature
anti t0 Standardize loc'atinn 0f acupuncturc points;
(S) T0 pcrfcct mcthods für training in acupuncture am] t0 provide
training opportunities f0r fureign studcnts.
China Beijing International Aeupuncture Training Ccntrc Es affiliated t0
WHO Collaborating Centre fur Traditional Mcdicine, Acupuneture Institute of
China Academy 0f Traditional Chinese Medicine. lt undertakes thc task “to
perfect methods f0r training in auupuncturc and t0 pruvide tr:aining
0pp0rtunitics for foreign students” given tu the Institute by the World Health
Organizatian.
The Institute 0f Acupuncture am] Moxibustion is fully financed by the
M'iuistryr of Finance 01' the People’s Rcpublic <Jf China. lt has the Tax-Free-Status
because it is a nnn-profit scientifie resea roh institution.
Encl: copy cf the letter 01’ the redesignation from Shigeru Omi‚ MD, Ph.d.‚ the
WHO Regional Dircctor for the Western Pacific.
=]= a qm äßfl[i}ääfliifiil3% ‘No. 13 Baüiazhuanfi Dongli Chaoyang Distrlct Beijing Chir
9515!'7T21= (IN—65923571 65911269 65930536 {’ä‘äFax: UNI—65911263 daßü:fiflflü: Code=ißßßi

Page 10
STATE ADMINISTRATION OF T-RADITIÜNAL CHINESE MEDI CINE
PEOPLES REPUBLIC_OF CHINA
'LEE EÜä Anlage 32
Pin E il:faä äIEIIEEIKEEEJB% . N0.13 Baijiazhuang Dongli Chaoyang District Befiing cm
via. iä'h:1= (IN—65923571 65911269 65930536 Täälä‘ax: 010—65911258 läßißtßäßi;: ende: 10m

Page 11
The Worlcl Federation of Acupuncturs-Mrnxibustion Sodietiesi
Non-Govemrn6ntal Organization in Relations with WHO
Herrn
Dr. Rainer Hass
Vorsitzender
GenreinSamer Bmdesausschuss
Auf dem Seidenberg 3a
Anlage 01
D—53721 Siegburg
April 14, 2006
Re.: German Acupuncture Trials (GerA'c) I
Expected decision 0f the committee cf Gemeinsamer Bundesausschuss eoncerni1
Acupuncture in Germany
Dear respected Dr. Rainer Hass, Cha'mnnn of Gf2rneinsame1‘ Bundesausschuss,
First of all please allow me to introducc the Winid Federation of Acupuncture Moxibnsti0n Sbciethals
{W'FAS}. The WFAS is the World Organisation für Acupmr:txxra recognized by the World Heath
Ürganisation. WFAS is an international NGO (Reiz WHO Agenda i’ren1 17.1. f 101lt Session! EB 101.-R2
Ianuary 27“1 1998). . -
According to the results of the GerAc Trials, the part cf thsi Sham-Acnpunctuse oifers irnpdrtant key
infunnations, such as there is alxnost 110 diffa‘ence between thc treatment results of Verum-Acupunc'cure
and ‘rhe treahnent results of the Shaan-Acupuncture.
Maybe the expecteci decision of your committe'e is basec'l on results of thc GsrAc trail too.
For your kindly notice please allow us to band over the attached informations by Mr. Andreas Rinnoessel
shor‘uely returned fiom China. He is mernber df the Board of fl1e Acuprmcture anti TCM association' for in
China educated physician.s c.V. (ATCAE). Further more Mr. Rinnocssd is the reprssenta‘tivr: of the
Ampuncinm Institute of China Acade_my .ofTraditional Chinese Medicine* (WHO Collaborating' _Centre
for Traditional Medirtine) as well as of thß Chinii B_eijing International Acupuncture Training Centn_e for
Germany (“‘ CATCM named now China Acadexi‘ry of Chinese Medica] Sciences). -
ATCAE is the on1y Germar1 Member of the Boa.rd 0f WFAS. Dr. Michael Germann 55 tl'ie President 0f
ATCAE. ?lease be so kind and accep_t t0 considei‘ to send correspondence to our Member Organisation in
Gmany only. Address: ATCAE, Dr. Michael (Hermann, Sommbergersü. 3, D-65193 Wiesbaden. ATC1
will forward all informations 10 WFAS Headquärter‚ - -
Any of yom mply and yonr cooperationin this regard is very appreciated. I
Prof. Deng Liangyue '
Presiäent 01‘ the World Federan'on ofAcupuncture and Moxibustiqn Societies
Premier Rcsearcher of China Academy cf Chinese Medical Sciences
."Er?ä'; (010)64064412 64011210 Bßijing 100100. China
. (010m40133541 Te11(010)64064ä12 6401
100700 Fax: (010) 64018354_

Page 12
The World Federation of Acupuneflue-Moxibustion Societies
Non-Govemmanßl Organization in Relations with WHO _
Anlage C2
Difiermce between acupoints and sham acupoints
World Federation ofAcupuncture am! Mo:fibustion Societiea April 14“‘ 2006
When the 2Q1h century is ooming, under the influence of disease pattern
diversification‚ nur human society is more and more advocating the physiocracy.
Spontanß0usly, due to the side efi‘ecl: cf chbmistry medicine and the rising medical
expense, people are seeking the substitütion therapjw which has good treatment efi‘ects,
non-toxic sicle effects and is also inexptansive- Under such background‚ the western
deveioped countries attached more ancl mute -ünpoflance to acupuncture thaapy.
However, whether the cumtive effect cf substitution therapy is accurate er not, is
always the conceming matter cf the international mainstrea.m medical arem. From
2002 an Genmany carfied out uns large-scale clinical 00nfirmation of awpunctwe
burative efl‘ects in order tt> verify the acupunchm therapy fimction. This confirmafion
included sonne hundrsd doct0rs as partieipatars, involwed 3 times 1062 patients and
lasted for about 3 years. Umil now the item that probably is the biggest scale
experimentai investigation about physie'cracy (natura therapy), has proven that the
ampuncturc therapy really could get cur‘ative efi'ect. In the e::periment‚ those patients
who were sufi‘ering from mig1'aine, half patienj:s’ Symptoms wcre alleviated afi;ex
äcupunctm*e treatment; also the iliness stage of many patients with backacha or knee
pain, have mitigated in difi'erent degrees afi:er treatment. The efi‘ect of ampunehue
thempy compared_with the spdntaneous medioine treatment‚ funations are similzir. The
result 0f this confirmation made the medical insuranoe system admit the acupunctuxe
therapy in German We extremely approve this research result of fhe Gmman
colleagues. lt will populm'ze and promnte the acupunctuxe therapy in 6mnany so that
German people could enjoy weil the nen-tovfic, non-side efi‘ect physiocracy (natura
therapy).
Bat, 1;his experiment also got anothm re5ult: Sham point and real point are
similarly efi‘ective. Such a result unavoidably caused the misu_nderstandiug: Whether
the acupunct:.u‘e point dass really exis't or not‘? Is the acupuncture function still
decided by its uniquß theoretical system anti the efl‘e0t mechanism‘? In other words,
the real point fimction dass n0’s have the specificity. Although we kmw few design
details of this experiment, but, we would like to make the explanation cm this result to
all Genmm colleagues.

Page 13
The World Federation of Acqpunctum-Moxibustion Societies
Non—Govcmmantal .Organization in Relations with WHO
Anlage C3
l. Aßupuncture therapy 00Minued tci lae us'ecl in China already for more than a few
thousands ofyears. According to the expefiences cf the ancient physicians had
proven tha:t acup<rints in different Iotafions had different treatment fimctioug‚
difi'ergnt kinds 0f acupoints had dit’t‘erent t_reatzment fimcfions, even some points
for sonne kinds cf disease have some special fimctions, for instance, acupoint
BL 40 (Weizhong) man 11‘eat pmblems such a5 back and lumba:r pain„ LU 7
(Lieque) is good fo:r headache and neck päin, LI 4 (Hegu) has good efi‘ect fcr
toothache, ami 50 on
2. About the acupcint fimction, two kinds: One is a local fimction, -that means
selecting of adjacent points to treat the local problem; another cm: is seleoting cf
distal points, means distal points ::_:an treat diseasesfm‘ away fi'um points’ regiun.
Regarding sonne bones ' am! muscles disease's, partial arthralgia, generally
distal-proximal point association will be used. Tfieia‚ we could choose the point from
10081 painfixl region, also may insert 1116 needles-direßfly 011 the pain points, this is also
one of the 1truths cf Ashi points. A1: that time the pain point although is not the
acupoint, but still has some certain treatment fimction. But selecting distal point is nur
quite simple, theol‘y aml experieno:s am 'very necessal’y, 0nly sonne cffective points
should be used from the distance.
3. Thema are several principles for selecting distal points in ampuncü1retherap3‘? '
ü T0 select points according to the nnming' course of the merldians. Generally
speaking, poim‘s an?! treu! dismseS alang l‘he mming cou'rse oj‘ ther'r perfaining
meridians. So we can get efl‘ects by selecting p0ints on the meridians which
passes through the afi‘ected region. _
E? T0 select points a<:mrding to the axpe:‘iences of the ancient physicians. BL 40
(Weizhong), which we mßntioned -above, Can t1'8315 pr0blems auch as back and
lumbar pajn. . _ . '
[l T0 select points a<:wrding to the difi‘erentiation 0f Syndroms.
Accarding to the principle that to select poi1'1ts accnrding to the running course 01°
the meddiaus, we can still get SUITE effects Iby seleoting sham acupoints 0n the
meridians. And this is the explanation of the say'mg appea.red in the ancient classics
that when we do acupuncturg we woulcl rather to' miss the exact location of the
acupoints than 1:0 miss their peflnim'ng meridian& '

Page 14
'fl1t'3—Jl ä2ääfiäh&ßäääfißtfifiää '
The Wor1d Federation 0f Acupunc’ture—M0xibu5ti0n Soc_ieties
Non-Govemmentai Organization in Relations with WHO _
Anlage 04
4. Difl‘erent from the mechanism of medicine, the efl‘ect cf acupuncture can be
influen_ceä by many factors. II: does 11011 only depend an the selection of points, b;1t
also the state of the diseases, the skili 01° doctors, and the stimulating parameter etc.
For instance, difl‘erent intensities of Stimulation can give different efl'ecta
All in ail, if those so called sham acupoints ans selected in the afl’ected area, er 011
the meridian which passes 1:hrough the afi'ected 'area, or a. difi‘erent stimulating
parameter is given 011 those paints, a cefla.in effect can be produced. But the efl‘ect
should be difi‘erent fiom_those produced by real acupoints.
From the above dissertation we oould know that areal strict am! scientific clinic trial
shows extremely high mquest to designer and performers of the topic. Especially for
confinnation of' physiocracy (natura therapy), we mus'f follow its own therapeütio
theoretisial principle so that could obtain the factual resu1t. M0reaver‚ some other
fac’mrs also can influence the experiment result, such as whgther the operator can
locate the point accurately or whether the doctors use the marfipuiation correotly,-
and so 011 According to the World Health O_rganization Guidelines an Basic
“Training and Safety in Acupuncture stipulation, physician must pass the fi1U-üme
basic training of acupuncture for 1,500 hours, fi'0111 it 500 hours acupuncture theory,
500 hours clinical practice, a.ccompanying with the instruction and independent
clinical practice 500 hou:rs. Even only short-term training of acupuncture also
shculd be 110 lass than 200 hours. If the training time shorter than 200 hours, and
withou'c indepencient ciinical treatment practice, doctors will' not gmsp thc
-acupuncture skills in a real way and of course, it will directly afl'ect the acupußdtm'ß
clinical curative efiect.
In the recent 30 years, Chinese gwemment put much manpower and a Ist of
material resources in 1118 research concerning the difi‘erences of the efl'ects
produced by real acup0ints and sham acupoints And many results ßf clinical
researches proved that acupoints have their unique efl"ebts which ca.n not be
produccd by thoss sham acupoints. For instance, 120 puncture PC 6 (Neiguan), GV
26 (Shuigou) and LR 3 (Taichong) can change the expression of some gene, while
to punctnre the sham acupoin.ts an the lower parl: of the hypochondriac region can
only produce some irritated responsesm.

Page 15
'Iä'ä?-Jll‘äl=.iää.älärfllißzfiä-fiääläfiiläwlü
The Worlcl Federation ofAcupuncturß-Moxibusfiori Societies
No'n-Governmental Organizafior; in Relations with WHO
Anlage C5
If the pe;icardhm meridian is hlocked‚ the hypogiycemic fimoti0n of insulin whici:
is inj ected into P06 disappeared. But if the blockag& is done out of the pericardiurn
men'dizm, the insulin still works[2]. T0 puncture a0up0ints which' relate with the
visual sense man activate the visual cortex of the occipital lobe, while we can not
get the same efi‘e0t by needling 5mm lateral 10 thesa points‘”. So we ca.n a1firm the
existence of the uni(1ue therapeutin efl‘ect of acupoints, and the effect can not be
produced by simple mechanical stimzflat_i0rm. All above can reflect one small pa:xt cf
the broad am! profound acupunctme theory. And the proposal of simplifying
acupuncture efi'ects is not only unfavorable for us t0 bring the advantages of
acupuncture into full play, but also makcs acupuncipure to lose its bright
perspectives.
All above is our expiamtion cf the difl'erencfi: between acupoifis and sham
acupoints. Ifour German Colleagues am willing to du deeper reseamh, we are just
looking forward to 000 some more subjective and scientific research Iesults.
Literature reference:
and corresponding brain coflicgs Using functional MRI_. Proc
Nat1 Acad_Sci, USA_95, 199822670

Page 16
Anlage D1
Beschluss
des Gemeinsamen Bundesausschusses
über eine Änderung der
Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung
in Anlage I „Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden“
und
in Anlage II „Methoden, die nicht als vertragsärztliche Leistunge Lasten der Krankenkassen erbracht werden dürfen“
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 18.04 beschlossen,
die Anlage I und die Anlage II der Richtlinie Methoden vertragsärztli ersorgung in der
I. In der Anlage I „Anerkannte Untersuchungs- od
folgende Nummer angefügt -
timulation bei chronisch
Indikationen zugelassen:
„Nr.12 Körperakupunktur mit Nadeln ohne elektris
schmerzkranken Patienten wird für folge
ä ‘! Zugelassene Indikationen
1. chronische Schmerzen der Lende .
stehen und gegebenenfalls nicht Ien (pseudoradikuiärer Schm
Q
elsäule, die seit mindestens 6 Monaten be-
gmental bis maximal zum Kniegelenk ausstrah-
Ii mit jeweils bis zu 10
gründeten Ausnah chen, jeweils min
__ gen innerhalb von maximal 6 Wochen und in be-
llen bis zu 15 Sitzungen innerhalb von maximal 12 Wo-
ens 30 Minuten Dauer, mit jeweils 14-20 Nadeln;
2. chronische Schm:ä‚ä*- in mindestens einem Kniegelenk durch Gonarthrose, die
seit Monaten bestehen,
is zu 10 Sitzungen innerhalb von maximal 6 Wochen und in be-
. n Ausnahmefällen bis zu 15 Sitzungen innerhalb von maximal 12 Wo-
. ‚ Jeweils mindestens 30 Minuten Dauer, mit jeweils 7-15 Nadeln je behan—
em Knie.
5 2 Qualitätssicherung
(1) Die Leistungen nach 5 1 können nur von Vertragsärzten erbracht und abgerechnet
werden, die folgende Qualifikationsvoraussetzungen erfüllen:
i. Kenntnisse der allgemeinen Grundlagen der Akupunktur, nachgewiesen durch
die erfolgreiche Teilnahme an einer Zusatz-Weiterbildung „Akupunktur“ gemäß
den Vorgaben im Abschnitt C: Zusatz-Weiterbildungen der Musterweiterbil-
dungsordnung der Bundesärztekammer vom Mai 2005 und

Page 17
Anlage D2
2. Kenntnisse in der Psychosomatischen Grundversorgung, nachgewiesen durch
die erfolgreiche Teilnahme an einer Fortbildung gemäß den Vorgaben des Curri-
culums Psychosomatische Grundversorgung der Bundesärztekammer (80 Stun-
den-Curriculum „Kern— (Basis) Veranstaltung“) und
3. Nachweis der Teilnahme an einem von der Ärztekammer anerkannten interdis-
ziplinären Kurs über Schmerztherapie von 80 Stunden Dauer.
(2) Weitere Qualitätsanforderungen sind:
1. Erstellung bzw. Überprüfung eines inhaltlich und zeitlich gestaffelten Therapie—
plans unter Einbeziehung der Akupunktur im Rahmen eines schmerztherapeuti—
schert Gesamtkonzepts und \Ä
2. Durchführung einer fallbezogenen Eingangserhebung zur Schmerzevalu mit
den Parametern Lokalisation des Hauptschmerzes, Schmerzdauer, Seläi'nerz—
stärke, Schmerzhäufigkeit, Beeinträchtigung der Alltagstätigkeiten den
Schmerz, Beeinträchtigung der Stimmung durch den Schmerz u 3:223
Durchführung einer Verlaufserhebu ng bei Abschluss der Behag&mg mit den
Dimensionen Lokalisation des Hauptschmerzes, Zufrieden „} it der Schmerz-
behandlung, Stärke des Hauptschmerzes, Schmerzhäufi Beeinträchtigung
der Alltagstätigkeiten durch den Schmerz, Beeinträchtig " g der Stimmung durch
den Schmerz und \\‚S\ö
3. Vorlage der Eingangs- und Verlaufsdokumentat'und des Therapieplans zur
stichprobenartigen Uberprüfung auf Anfordergg einer KV-Kommission und
4. Nachweis der regelmäßigen Teilnahme _!-=.IIII___"- bzw. an Qualitätszir-
kein und Q)
5. Durchführung der Akupunktur in segäaten, abgeschlossenen Räumen mit Liege
und _\ÄQ;
6. Vewvendung steriler Einmaln@%lnf‘
v‚ die nicht als vertragsärztliche Leistungen zu Lasten
ll. In der Anlage II „Niet
gefasst:
„Nr. 31 Akupunktur ‘-"%.‘ usnahme der in Anlage l aufgeführten Indikationen“
Gemeinsamer Bundesausschuss
Der Vorsitzende
Hess