Anerkennung
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Auf dieser Seite finden Sie folgende Grundinformationen.

Gerne stehen wir Ihnen auch darüber hinaus sehr
ausführlich zu Ihrer Verfügung:


1. Die Ausbildungseinrichtung in Peking ist bei Kassen und Kammern in Deutschland akkreditiert (siehe auch Akkreditierungsliste z.B. der ÄK Westfalen - Lippe), auch wenn - warum auch immer - vereinzelt deutsche Akupunkturgesellschaften dahingehend andere Auskunft erteilen.

2. Ärztliche Aus- / Weiterbildungsordnung: Die Akupunktur ist (noch) nicht Bestandteil der ärztlichen Aus- / Weiterbildungsordnung. Solange dies nicht der Fall ist kann sie im Rahmen der Therapiefreiheit vom Arzt - auch ohne Ausbildung - eingesetzt werden. Verantwortungsvolles ärztlichens Denken und Handeln läßt dies gegenüber dem Patienten jedoch nicht zu.

3. Krankenkassen: An den sogenannten Erprobungsmodellen für Akupunktur der gesetzlichen Krankenkassen, können lediglich Vertragsärzte, also niedergelassene Ärzte mit einer KV-Zulassung teilnehmen und Vergütungen der Kassen beanspruchen.
Folgende drei Indikationen finden bei den Erprobungsmodellen Berücksichtigung: Chronische Kopfschmerzen, LWS und Osteoarthritis. Darüber hinaus ist die Akupunktur eine Privatleistung.

4. -  140 Std. oder 350 Std.? Um an den Erprobungsmodellen der verschiedenen Krankenkassen teilnehmen zu können werden unterschiedliche “Minimalqualifikationen” erbeten:
140 Std. mit Prüfung z.B.: Bundesknappschaftskasse (in der Regel gesamtfederführende Kasse für das Gemeinschaftserprobungsmodell der folgenden Kassen: BKK’s, IKK’s, Landwirtschaftliche Kassen, Seefahrer-Krankenkasse etc.)
350 Std. mit Prüfung z.B.: VDAK, Barmer Ersatzkasse etc., z.T. AOK’s

5. Bundesärztekammer: Die Bundesärztekammer arbeitet daran die Akupunktur als Bereich in die ärztliche Aus- und Weiterbildungsordnung mit aufzunehmen. Bei Aufnahme als Bereich werden die von der Bundesärztekammer zugrunde gelegten Rahmenbedingungen für die Akupunkturausbildung relevant und rechtskräftig. Diese wiederum setzen die Landesärztekammern um.

6. Medizinstudenten: Im Sinne der ärztlichen Aus- / Weiterbildungsordnung sind Medizinstudenten “Nichtärzte”, nachdem noch keine Approbation vorliegt! Nichtärzte können nicht in den Genuß von Vorzügen aus der ärztlichen Weiterbildungsordnung gelangen (wie z.B. Akupunkturabrechnung mit Krankenkassen oder Anrechenbarkeit im Sinne der ärztlichen Aus- / Weiterbildungsordnung)

7. Ausdrücklicher Schlußhinweis!
Bei den vorstehenden Ausführungen handelt es sich lediglich um einen orientierenden Überblick. Nachdem bislang von übergeordneter Stelle keine bundeseinheitlichen Regelungen für die Akupunktur in Deutschland vorliegen, z.T. Individualentwicklungen bei Kassen und Kammern unterschiedlich umgesetzt werden, ist die Situation im Detail völlig unübersichtlich! Die vorstehenden Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sollen Informationen zur Grundorientierung darstellen.

Gerne stehen wir bei weiteren Fragen zu Ihrer Verfügung.
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit sich mit
ATCÄ e.V., Akupunktur- und TCM-Gesellschaft in China weitergebildeter Ärzte, in Verbindung zu setzen.

Irrtum und Änderungen jederzeit vorbehalten. Stand Mai 2002

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